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Das "Fort Oberer Kuhberg", errichtet um 1850 als Teil der gewaltigen Bundesfestung Ulm, wurde von
November 1933 bis Juli 1935 vom NS-Regime als Konzentrationslager benutzt. Hier waren
über 600 politische und weltanschauliche Gegner aus dem Land Württemberg-Hohenzollern
eingekerkert. Unter ihnen auch Kurt Schumacher, der Wiederbegründer der SPD in Deutschland. Das Ulmer KZ war kein Vernichtungslager. Hier ist (noch) keiner der Gefangenen erschlagen, vergast oder verbrannt worden. Aber das Ulmer KZ war der Anfang einer Entwicklung, die in Auschwitz endete. Hier in Ulm wurden die Gegner des Regimes ihrer Würde beraubt, um sie - zusammen mit ihren Angehörigen und Bekannten - zu willfährigen Instrumenten zu machen. So begann eine Diktatur, deren Bedeutung für die Gegenwart Deutschlands nicht vergangen ist. |
Das ehemalige KZ ist heute Gedenkstätte. Sie wurde 1994 vom Regierungspräsidium Tübingen
als "vorbildliches Heimatmuseum" ausgezeichnet. Besichtigt werden kann das einzige KZ in
Süddeutschland, das in seiner baulichen Substanz erhalten ist. Dazu gehören die
unterirdischen Verliese, in denen die Häftlinge untergebracht waren; das Freigelände
mit der Haftzelle von Kurt Schumacher; die Räume der KZ-Kommandantur.![]() |
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Eine Dauerausstellung zeigt Bilder und Dokumente
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